Verwandtschaft unter die Lupe genommen
Die Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungsfachs der Jahrgangsstufe 2 machten sich kurz vor den Weihnachtsferien auf den Weg nach Wertheim, um dort im Labor "wie echte Biologen" zu arbeiten und molekularbiologische Verfahren, die sie im Unterricht kennen gelernt hatte, selbst durchzuführen.
Dabei stand eine Familie mit einem Jungen und einem Mädchen im Mittelpunkt, bei der nachgeprüft werden sollte, ob der Familienvater auch wirklich der leibliche Vater der 2 Kinder ist. Dazu standen Proben der Erbsubstanz der beteiligten Personen zur Verfügung. Die Jungbiologen durchliefen zuerst ein Pipettierpraktikum, in dem der Umgang mit Laborpipetten geübt wurde, bevor Proben, Lösungen und Puffersubstanzen nach genau vorgegebenen Abläufen zusammen gegeben wurden und eine so genannte PCR, ein Verfahren zur Vervielfältigung von DNA, durchgeführt wurde. Die Schülerinnen und Schüler starteten danach eine Gelelektrophorese zum Auftrennen der DNA—Bestandteile und konnten dann unter Fluoreszenzlicht ihre Proben auswerten und Klarheit bei der Frage nach der Vaterschaft schaffen: bei einem der Kinder handelte es sich wirklich um ein „Kuckuckskind“!






















