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Geschichte des MSG

Am 12. Dezember 1966 beschloss der damalige Gemeinderat von Lauda-Königshofen einstimmig in der Stadt ein Gymnasium einzurichten. Im Oktober 1967 wurde die Eröffnung eines "Gymnasiums im Aufbau" zum Schuljahr 1968/69 beschlossen. Dabei sollte es sich um ein naturwissenschaftlich-mathematisches Gymnasium mit dem Sprachenzug Englisch - Latein - Französisch handeln. Für die Anfangsphase des Aufbaus wurde OStD L. Klein vom Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim bestellt. OStR Werner Kohlmüller wurde die Aufbauarbeit in Lauda anvertraut.

Am 10. September 1968 öffnete die Schule für die ersten Gymnasialschülerinnen und -schüler ihre Pforten.

Allerdings stand in den Anfangsjahren kein geeignetes Gebäude zur Verfügung und so mussten Räumlichkeiten in ganz verschiedenen Gebäuden der Stadt genutzt werden, wie z.B. das alte katholische Pfarrhaus (s. Bild), die Grundschule, die Stadthalle oder Räume im Gemeindezentrum.

Am 18. Sept. 1974 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau des Gymnasiums unter Beisein von Bürgermeister Boxberger und OStD Kohlmüller. Im Sept. 1976 wurde dieser neue Gebäudekomplex bezogen. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe beendeten 540 Schüler damit das Wanderdasein und bezogen das funktionelle "Drei-Farben-Haus".

Zum Namensgeber der Schule:

Namensgeber der Schule wurde Johann Martin Schleyer, am 18. Juli 1831 in Oberlauda geborener katholischer Priester, Lyriker und Philanthrop. Er erfand um 1880 die Plansprache Volapük und war der erste Cifal der Bewegung.

2012 gedachte das Martin-Schleyer-Gymnasium seinem Namensgeber mit einer Reihe von Festlichkeiten (siehe dazu die in den Fränkischen Nachrichten erschienenen Artikel "Vortragsabend des Seminarkurses" und "Feierstunde zum 100. Todestag des Johann Martin Schleyer", die im Pressespiegel unter "Aktuelles" zu finden sind).