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Fünf erlebnisreiche Tage im Landschulheim

Eine abwechslungsreiche und spannende Woche verbrachte die Klasse 7b gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Weiland und ihrer Lehrerin Frau Bück im Landschulheim in Tübingen.

 

Bereits am Anreisetag machte die Klasse einen Zwischenstopp im Ritter Sport SchokoMuseum in Waldenbuch. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler nicht den Shop für Mitbringsel erkunden, sondern auch ihre eigene Schokoladentafel mit verschiedenen Zutaten kreieren und individuell verpacken- und natürlich dabei viel Schokolade naschen. Am nächsten Tag erkundeten die Schülerinnen und Schüler Tübingen auf besondere Weise. Beim sogenannten Klorollenspiel starteten alle Gruppen mit einer einfachen Klopapierrolle und tauschten diese in Geschäften und bei Passanten gegen immer wertvollere Gegenstände ein. Mit viel Kreativität und Überzeugungsgeschick kamen am Ende unter anderem Harry-Potter-Artikel, Notizblöcke, Cremes, Shampoos und Parfums zusammen. Danach blieb noch Zeit, die Tübinger Altstadt beim gemeinsamen Bummeln kennenzulernen. Am Abend wartete eine Team-Challenge mit ganz unterschiedlichen Aufgaben: Beim Plank-Wettbewerb, dem Bau einer Schutzhülle für ein rohes Ei aus Naturmaterialien, dem Errichten eines Turms aus Stöckchen (was manche etwas übertrieben) sowie Wissens- und Schätzaufgaben waren Geschicklichkeit, Kreativität und Zusammenarbeit gefragt.

Am nächsten Tag besuchte die Klasse das Kunstmuseum. Dort beschäftigte sich die Klasse mit den Werken des amerikanischen Künstlers Alex Katz, der mit 99 Jahren noch immer künstlerisch aktiv ist. Im anschließenden Workshop entstanden eigene Kunstwerke nach seinem Vorbild. Die Museumsmitarbeiterin zeigte sich von einigen Arbeiten beeindruckt. Nach einem gemeinsamen Shawarma-Essen, für manche Schüler inzwischen schon ein fester Programmpunkt, folgte eine gruppenbildende Floßbau-Aktion. Aus verschiedenen Materialien mussten die Schülerinnen und Schüler eigenständig ein schwimmfähiges Floß bauen. Obwohl anfangs manche Zweifel bestanden, meisterten beide Gruppen die Aufgabe erfolgreich und konnten anschließend unter fachkundiger Anleitung sogar im Neckar schwimmen.

Am letzten Tag ging es in den Waldhochseilgarten nach Herrenberg. Nach einer Einweisung wagten sich die Schülerinnen und Schüler in luftige Höhen und viele wuchsen (vor allem auch Frau Bück) dabei über sich hinaus, indem sie ihre eigenen Ängste überwanden. Den gemeinsamen Abschluss bildete ein Werwolf-Abend, bevor es nach einer ereignisreichen letzten Nacht (zu der unter anderem ein Krankenhausbesuch, ein sehr tief schlafender Lukas und ein nächtlicher Einsatz des Schlüsseldienstes gehörten) am Freitag wieder mit dem Zug nach Hause ging. Es war ein tolles Landschulheim - wir wären gerne länger geblieben!